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Die englische Originalausgabe Dwell in Love gibt es in 2 deutschen Übersetzungen:

 

 

In der Liebe leben

In der Liebe leben

Jerry K. Paul

 

 

Die Erfahrung des göttlichen Geistes im Gebet

 

 

Übersetzung von Claudia Wamper

 

 

 

Freier Download des Buches     1,4 MB

 

 

 

 

 

 

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Claudia Wamper, die Übersetzerin dieses Buches, beschäftigt sich seit ihrer Jugend mit alternativen Heilmethoden und geistig-seelischen Themen. Sie ist fasziniert von den Zusammenhängen zwischen Körper, Seele und Geist. Dazu kommt ihr tiefe Wunsch, anderen Menschen beizustehen. Seit 2006 ist sie Heilpraktikerin in eigener Praxis und integriert alle Bereiche des Menschseins in ihre Arbeit.

 

 

 

 

In der Liebe bleiben

In der Liebe bleiben

Jerry K. Paul

 

 

Die Erfahrung des göttlichen Geistes im Gebet

 

 

Übersetzung von Ursula Doerner

 

 

 

Freier Download des Buches     1,0 MB

 

 

 

 

 

 

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Ursula Doerner, die Übersetzerin dieses Buches, wohnt in Überlingen am Bodensee. Sie hatte sich schon viel mit geistiger Literatur beschäftigt. Dies ist ihre einzige Übersetzung. Als ihr vor über 10 Jahren das erste Buch von Jerry K. Paul mit der Bemerkung gegeben wurde, dass der Autor es gerne ins Deutsche übersetzt haben wollte, hatte sie das Gefühl, dass sie es versuchen sollte. So fing sie an - am Anfang noch ohne Kontakt zum Autor. Später kaufte sie sich in hohem Alter einen Computer und lernte, damit umzugehen. Von da an bestand ein lebhafter Austausch mit dem Autor, der alle ihre Texte korrigierte. Bei ihrer Arbeit erfuhr die Übersetzerin, daß ein großer Segen auf diesem Buch liegt.

 

 

Beide Übersetzungen entstanden in enger Zusammenarbeit mit Jerry K. Paul. Da es keine eindeutige Übersetzung des amerikanischen Titels gibt, wurde gemeinschaftlich die Entscheidung getroffen, daß sowohl "In der Liebe leben" als auch "In der Liebe bleiben" gute deutsche Titel darstellen.

 

 

Buchauszug aus 'In der Liebe leben':

 

Ich hatte viele Jahre religiöse und spirituelle Schriften studiert, bevor ich irgendeine Art von Zufriedenheit erreichte. Mein Ziel war es, die Gegenwart Gottes zu erfahren, mit Ihm zu kommunizieren, und eine wirkungsvolle Art des Gebets für andere Menschen zu finden, vor allem für Menschen im Leid. Erst als ich lernte, mich auf den reinen und heiligen Geist Gottes im Menschen zu konzentrieren und diesen als ihre wahre Identität zu betrachten, erreichte ich beide meiner Ziele. Ich war nicht nur hocherfreut, die Gegenwart Gottes zu verspüren, sondern es machte mich auch sehr glücklich festzustellen, daß das Kommunizieren mit dem Geist Gottes in anderen Menschen ihnen tatsächlich half, einige der Blockaden loszulassen, die ihrer Heilung im Wege standen.

 

Die von mir benutzte Technik war meine Interpretation einiger spiritueller Lehren, mit denen ich mich beschäftigt hatte. Sie bestand daraus, daß ich mir zuerst vorstellte, die Person, für welche ich betete, stehe vor mir. Dann ließ ich dieses Bild los, während ich mir reines und heiliges Göttliches Licht in ihrem Herzen vorstellte. Mit anderen Worten, ich ersetzte in meiner Vorstellung das unheilige und unvollkommene Bild der Person, welche Heilung benötigte, durch ein heiliges und vollkommenes Bild, nämlich heiliges Göttliches Licht in ihrem Herzen. Das unvollkommene Bild war meine Interpretation dieses Menschen, basierend auf Eindrücken meiner körperlichen Sinne und auf Urteilen meines diskriminierenden Verstandes. Sobald ich diese Vorstellung der Vollkommenheit erreicht hatte – was die wahre Bedeutung der Vergebung ist – war die Tür dafür geöffnet, daß die Kommunion zwischen diesem Menschen und mir auf der Ebene des Geistes stattfinden konnte. Die Vorstellung von Vollkommenheit und heiligem Licht anstelle von Unvollkommenheit, und tatsächlich daran zu glauben, wird zum Schlüssel der Erfahrung der Gegenwart Gottes in einem anderen Menschen. In diesem Augenblick erkennen wir, daß es nichts gibt außer Gott, und daß die Wahrnehmungen von irgendetwas anderem wie eine Luftspiegelung sind, die zerfließt. Wenn wir wirklich daran glauben, in der Gegenwart von Heiligkeit zu sein, sind alle Kritik und aller Kummer losgelassen, und wir haben akzeptiert, daß Gottes Liebe bedingungslos ist. In der Gegenwart bedingungsloser Liebe gibt es keine Angst.

 

Für eine ganze Reihe von Jahren waren meine Erlebnisse dieser Heiligkeit, des Geistes Gottes, in anderen Menschen meist auf eine stille Zeit von Gebet und Meditation beschränkt, welche ich für diesen Zweck reserviert hatte. Erst, nachdem ich das Material über das innere Leben Jesu (Teil IV dieses Buches) erhalten hatte, wurde ich gewahr, daß Jesus uns ein Beispiel gegeben hatte, dem wir folgen könnten, und daß ein Teil dieses Beispiels war, den ganzen Tag hindurch im Geist Gottes verankert zu sein. Ich begann daraufhin, mit der Heiligkeit in anderen Menschen zu kommunizieren, wann immer ich an sie dachte – am Tage und sogar während der Nacht. Ich habe festgestellt, daß fast immer irgendetwas mit diesen Menschen vor sich geht, wenn ich wiederhol tan sie denken muss, besonders, wenn ich in der Vergangenheit schon für sie gebetet hatte. Ich interpretiere diese Gedanken als einen Aufruf, mit ihnen zu kommunizieren, und ich fühle, wie mein Herz sich öffnet, wenn ich innehalte, um es zu tun.

 

Vor kurzem fuhr ich durch die Stadt und musste an einer Ampel anhalten. Plötzlich kam mir der Gedanke an einen Mann, der, Berichten von Familienmitgliedern zufolge, sehr negativ und schwierig im Umgang war. Ich stellte mir vor, wie ich mich ihm näherte, um mit ihm zu wurde, schien er auf die Wesenszüge zu zeigen, welche die Probleme in seinen Beziehungen verursachten, und ich sagte zu ihm: "Ja, ich weiß davon, aber hinter diesen Dingen ist Heiligkeit. Wenn du es erlaubst, werde ich den Schleier öffnen, so daß ich auf die Reinheit schauen kann, die du in Wahrheit bist." Er gab mir die Erlaubnis, und im Bruchteil einer Sekunde erlebte ich die Kommunion mit ihm. Sobald diese geschehen war, hatte ich das Gefühl, daß ein persönliches Band zwischen uns geknüpft worden war. Dann schaltete die Ampel auf grün, und ich setzte meinen Weg fort, mich strahlend fühlend von dem Segen, den ich empfangen hatte. Der Geist (Gott) inspiriert uns in bezug auf das, was wir sagen sollen, wenn wir zu einer Seele sprechen, um eine Antwort hervorzurufen, und wenn es geschieht, ist es unmöglich, daß nicht beide Seelen durch das Erlebnis gesegnet werden.

 

Ein Freund von mir fragte mich vor nicht allzulanger Zeit, ob ich Gott als ein einzelnes Wesen sähe. Ich bin stark durch die christliche Religion geprägt; daher spreche ich von Gott häufig als dem "Vater", aber wenn ich das sage, denke ich an das Allerhöchste Wesen, die Quelle und Essenz von allem, was ist. Ich mag es einfach, Gott den Vater zu nennen. Wenn ich für Menschen bete, stelle ich mir vor, vor ein Wesen ohne Form zu treten, aber das ist nur ein Werkzeug für mich. Ich weiß, daß Gott die Essenz von allem ist, das existiert, und daß es derselbe Allerhöchste in jedem Menschen ist, für den ich bete, und nicht ein separates Wesen; aber ich bin ein sehr strukturierter Mensch, kein abstrakt denkender. Ebenso ist der Thron des Vaters keine Form. Für mich ist er jener Altar tief im Inneren, wo man mit Gott Kommunion hält. In diesem Zustand der Kommunion verschmilzt alles zur Einheit – man ist in und ein Teil von allem, was ist. Es ist ein Gefühl des Friedens, ein Gefühl zu lieben und geliebt zu werden, und es wurde mir geschenkt, nachdem ich einige Male blendendes Licht und ekstatische Liebe erlebt hatte. Zuerst trete ich also vor den Allerhöchsten, was ein Getrenntsein impliziert, aber das Ergebnis ist anschließend, sich der Einheit bewußt zu werden. Ich weiß, daß dies nicht auf ideale Weise ausgedrückt oder praktiziert ist, aber während ich dies schreibe, fühle ich mich an eine Stelle im Buch erinnert, wo Lynn eine Frage bezüglich einer möglichen Ungereimtheit in der Erläuterung der Schöpfung stellte. Auf Seite 148 wird gesagt: "Es ist keine Ungereimtheit; während eurer Reise entlang des Weges gibt es einfach nur einen Unterschied in der Wahrnehmung."

 

Der Leser wird gebeten, sich nicht daran zu stören, daß die an Gott und Jesus gestellten Fragen manches Mal nicht oder nicht vollständig beantwortet wurden. Der Gottgeist gibt uns, was wir brauchen, und ich nehme die gegebenen Antworten als perfekt entgegen; daher habe ich die Antworten zu bestimmten Fragen nicht weggelassen, nur weil die Fragen nicht spezifisch oder vollständig beantwortet wurden.

 

In diesem Buch meint der Begriff "Sohn" alle geschaffenen Seelen, die in der Folge dessen, was als "der Sündenfall" bezeichnet wird, voneinander getrennt zu sein scheinen, in Wirklichkeit aber immer noch nur das eine Kind Gottes sind. Durch das Erleben der Kommunion kommen wir zur Erkenntnis unserer Einheit mit Gott und unseren Brüdern und Schwestern. Als Gott Seinen einen Sohn bzw. Sein eines Kind schuf, geschah dies durch Ausdehnung eines Teils Seiner Selbst, anstelle der Schaffung von etwas, das von Ihm getrennt sein würde. Der Sündenfall könnte als eine Entscheidung des Sohnes definiert werden zu phantasieren, er sei getrennt von Gott, und diese Entscheidung führte zur Schaffung des physischen Universums, in welchem voneinander getrennte Körper der Aufrechterhaltung dieser Illusion des Getrenntseins dienen. Aber Gottes wahre Schöpfung wurde durch diese Phantasie nicht aufgelöst oder ruiniert. Sie scheint dadurch nur verborgen zu sein, weil wir uns durch Indentifikation mit physischen Körpern angewöhnt haben, uns für das Erfassen von Realität auf physische Sinne zu verlassen. Durch die Kommunion, welche durch das Mittel der Vergebung erreicht wird, erwachen wir aus dem Bann dieser Phantasie und beginnen, uns mit unserem wahren spirituellen Selbst zu identifizieren, und dann ist die geistig-spirituelle Sicht wiederhergestellt. In Anlehnung an Jakob kann ich sagen: "Fürwahr, der Herr ist in diesem Menschen, und ich wußte es nicht." (s. Gen. 28:16); und, Dank sei Gott, kann ich dies nun erweitern: "Ich hatte es nicht gewußt, aber nun weiß ich es; und mein Herz jubelt!"

 

 

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